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	<title>Kommentare zu: Bundeswehr in Darfur: auf keinen Fall</title>
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	<description>Dr. Rainer Stinners Weblog zu Außen- und Sicherheitspolitik</description>
	<lastBuildDate>Tue, 06 Dec 2011 11:38:25 +0100</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Rene Lima</title>
		<link>http://www.stinner-bloggt.de/2008/10/bundeswehr-in-darfur-auf-keinen-fall/comment-page-1#comment-34</link>
		<dc:creator>Rene Lima</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 21:36:28 +0000</pubDate>
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		<description>Herr Awwad

Mich verwundert, dass sie der Ansicht sind, der gemeine Afrikaner käme ohne Wasser aus. Das Gegenteil ist der Fall, er braucht aufgrund der höheren Verdunstung mehr Wasser wie jeder Europäer etc. auch, der sich in diesen klimatischen Regionen aufhält. Wer schon einmal in den Gegenden war, dem ist dies auch bekannt.

Der letzte Satz hat Sie dann leider als ernsthaften Gesprächspartner disqualifiziert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Awwad</p>
<p>Mich verwundert, dass sie der Ansicht sind, der gemeine Afrikaner käme ohne Wasser aus. Das Gegenteil ist der Fall, er braucht aufgrund der höheren Verdunstung mehr Wasser wie jeder Europäer etc. auch, der sich in diesen klimatischen Regionen aufhält. Wer schon einmal in den Gegenden war, dem ist dies auch bekannt.</p>
<p>Der letzte Satz hat Sie dann leider als ernsthaften Gesprächspartner disqualifiziert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Samir Awwad</title>
		<link>http://www.stinner-bloggt.de/2008/10/bundeswehr-in-darfur-auf-keinen-fall/comment-page-1#comment-33</link>
		<dc:creator>Samir Awwad</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 16:30:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.stinner-bloggt.de/?p=105#comment-33</guid>
		<description>Ja, da sie &quot;aklimatisiert&quot; sind, Liddle Hard hat hierzu Grundlagenartikel geschrieben. Und Wasser ist immer das zentrale Problem in diesen Regionen, oder was meinen sie warum die &quot;Bedouinen&quot; gegen die &quot;Säßhaften&quot; so brutal vorgehen...Weidegründe!!
Gehen sie doch mal in die Folien (s.o) und zählen die benötigten Wassertransporter und machen sich klar was das logistisch bedeuted.

Aber was ich sehr viel zentraler Anmerken möchte:
Wenn schon die unsere Militärs sagen, dass etwas nicht klappen wird, dann sollten wir endlich mal darauf hören, oder? Abgesehen davon verfügen wir in der Region über sehr viel effektivere Druckmittel als Militär.

Ich möchte das Thema gerne mit ihnen vor der Folie des aktuellen Zenith- Artikel zum Tschad und dem Sudan diskutieren. Wie Herr Stinner richtig anmerkte ist das Thema sehr viel verwobenener als der erste Eindruck es vermittelt.

Was den Genozid in der Region angeht muss, in meinen Augen, die Formel lauten: Massiv AU Truppen zzgl. Häuser bauen und Microfinance (In Verbindung mit Humanitärer hilfe). Den Rest macht das Kriegsverbrechertribunal, und da wäre dann unsere Executive im Ramen der UNO gefragt. 
Wie sehen sie das?

Ich würde mich freuen, ihr Kriegstagebuch einzusehen nach erfolgreichem Abschluss der von ihnen geforderten Mission.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, da sie &#8220;aklimatisiert&#8221; sind, Liddle Hard hat hierzu Grundlagenartikel geschrieben. Und Wasser ist immer das zentrale Problem in diesen Regionen, oder was meinen sie warum die &#8220;Bedouinen&#8221; gegen die &#8220;Säßhaften&#8221; so brutal vorgehen&#8230;Weidegründe!!<br />
Gehen sie doch mal in die Folien (s.o) und zählen die benötigten Wassertransporter und machen sich klar was das logistisch bedeuted.</p>
<p>Aber was ich sehr viel zentraler Anmerken möchte:<br />
Wenn schon die unsere Militärs sagen, dass etwas nicht klappen wird, dann sollten wir endlich mal darauf hören, oder? Abgesehen davon verfügen wir in der Region über sehr viel effektivere Druckmittel als Militär.</p>
<p>Ich möchte das Thema gerne mit ihnen vor der Folie des aktuellen Zenith- Artikel zum Tschad und dem Sudan diskutieren. Wie Herr Stinner richtig anmerkte ist das Thema sehr viel verwobenener als der erste Eindruck es vermittelt.</p>
<p>Was den Genozid in der Region angeht muss, in meinen Augen, die Formel lauten: Massiv AU Truppen zzgl. Häuser bauen und Microfinance (In Verbindung mit Humanitärer hilfe). Den Rest macht das Kriegsverbrechertribunal, und da wäre dann unsere Executive im Ramen der UNO gefragt.<br />
Wie sehen sie das?</p>
<p>Ich würde mich freuen, ihr Kriegstagebuch einzusehen nach erfolgreichem Abschluss der von ihnen geforderten Mission.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rene Lima</title>
		<link>http://www.stinner-bloggt.de/2008/10/bundeswehr-in-darfur-auf-keinen-fall/comment-page-1#comment-32</link>
		<dc:creator>Rene Lima</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 21:14:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.stinner-bloggt.de/?p=105#comment-32</guid>
		<description>Herr Awwad

ich denke nicht, daß das Wasser das zentrale Problem ist. Dieses Problem gibt es in vielen anderen Einsatzregionen auch, u.a. auch in Timor Leste, wo die Bundeswehr einmal eingesetzt war.
Oder meinen Sie, die Afrikaner kommen mit Wassermangel besser zurecht und sind besser zu Fuß?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Awwad</p>
<p>ich denke nicht, daß das Wasser das zentrale Problem ist. Dieses Problem gibt es in vielen anderen Einsatzregionen auch, u.a. auch in Timor Leste, wo die Bundeswehr einmal eingesetzt war.<br />
Oder meinen Sie, die Afrikaner kommen mit Wassermangel besser zurecht und sind besser zu Fuß?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Samir Awwad</title>
		<link>http://www.stinner-bloggt.de/2008/10/bundeswehr-in-darfur-auf-keinen-fall/comment-page-1#comment-31</link>
		<dc:creator>Samir Awwad</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 18:24:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.stinner-bloggt.de/?p=105#comment-31</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Lima,

recherchieren sie mal die Themen Logistik und Wasser, dann merken sie schon aufgrund praktischer Gegebenheiten in der Region, dass die AU sehr viel geeigneter ist.

Bei allem Respekt, was bringt es tausende NATO-Soldaten in ein wasserarmes Gebiet zu entsenden, die dann den Rest des Trinkwassers verbrauchen und die humanitäre Situation nur noch verschlimmern?

Ich empfehle hierzu einen Bundeswehrvortrag von April diesen Jahres in Mainz: http://www.studgen.uni-mainz.de/Dateien/Barandat_Vortrag_21-04-08.pdf

MfG


Awwad</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Lima,</p>
<p>recherchieren sie mal die Themen Logistik und Wasser, dann merken sie schon aufgrund praktischer Gegebenheiten in der Region, dass die AU sehr viel geeigneter ist.</p>
<p>Bei allem Respekt, was bringt es tausende NATO-Soldaten in ein wasserarmes Gebiet zu entsenden, die dann den Rest des Trinkwassers verbrauchen und die humanitäre Situation nur noch verschlimmern?</p>
<p>Ich empfehle hierzu einen Bundeswehrvortrag von April diesen Jahres in Mainz: <a href="http://www.studgen.uni-mainz.de/Dateien/Barandat_Vortrag_21-04-08.pdf" rel="nofollow">http://www.studgen.uni-mainz.de/Dateien/Barandat_Vortrag_21-04-08.pdf</a></p>
<p>MfG</p>
<p>Awwad</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rene Lima</title>
		<link>http://www.stinner-bloggt.de/2008/10/bundeswehr-in-darfur-auf-keinen-fall/comment-page-1#comment-30</link>
		<dc:creator>Rene Lima</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 16:32:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.stinner-bloggt.de/?p=105#comment-30</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Stinner,

da es mir auf abgeordnetenwatch.de nicht möglich ist, eine von Ihnen gewünschte Darstellung zu hinterlassen, nutze ich die hiesige Möglichkeit.

Wenn man im Sinne von Gut und Böse diskutieren möchte - dieser Duktus stammt von Ihnen höchstselbst - so sind die &quot;Guten&quot; die Vertriebenen, die durch Regierung und Reitermilizen aus ihrer angestammten Heimat getötet und in den Tschad vertrieben wurden. Ein UN-Einsatz, mit Beteiligung der Bundeswehr, hätte zunächst die Aufgabe, beide Seiten auseinander zu halten und damit die Zivilbevölkerung in ihrer Heimat zu schützen. Ihnen sollte eigentlich bekannt sein, dass hier weniger die auch auf Seiten der Dar Fur vorhandenen Milizen unter den Genozid-Progromen zu leiden haben, sondern eben gerade die Zivilbevölkerung. Dieser ist es nicht möglich, sich zu wehren und ihnen werden jegliche Entwicklungschancen genommen (auch, da sie im Tschad in Lagern leben müssen ohne eigene Versorgung).
Erst der zweite Schritt ist die inhaltliche Klärung der Auseinandersetzungen. Im Südsudan hat man eine Lösung gefunden, nachdem die Welt einschließlich aller deutschen Regierung dem Morden über mehr als zwei Jahrzehnte zugeschaut haben. In Darfur sollte man es soweit eigentlich nicht kommen lassen.

Was Ihre Argumentation zur Bundeswehr anbelangt: Es gab zu Zeiten einmal das Sprichwort, die Bundeswehr sei dazu da, den Feind solange an der Grenze aufzuhalten, bis richtiges Militär kommt. Ihre Aussage auf abgeordnetenwatch.de erinnert mich sehr stark an eine solchen Sarkasmus. Dann sollten Sie jedoch auch die Konsequenz ziehen und die Auflösung eben jener fordern.
Ihr Vergleich mit den AU-Soldaten hinkt im übrigen gewaltig. Die AU-Armeen sind bei weitem nicht auf dem technischen Stand wie die Nato-Armeen. Mich wundert daher, daß Sie als Mitglied des Verteidigungsausschußes zu einer Aussage kommen, daß die AU quasi in ihrem eigenen Hinterhof für Ordnung sorgen konnte. Natürlich muß die Bundeswehr nicht in aller Welt für Frieden sorgen und wäre damit auch kapazitätsmäßig vollkommen überfordert. Ihre Aussagen hingegen intendieren jedoch, dass afrikanische Soldaten quasi die Drecksarbeit machen und auch sich den Gefährdungen aussetzen können. Die Bundeswehr geht jedoch nur in Konflikte, wo sie möglichst nicht kämpfen muß.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Stinner,</p>
<p>da es mir auf abgeordnetenwatch.de nicht möglich ist, eine von Ihnen gewünschte Darstellung zu hinterlassen, nutze ich die hiesige Möglichkeit.</p>
<p>Wenn man im Sinne von Gut und Böse diskutieren möchte &#8211; dieser Duktus stammt von Ihnen höchstselbst &#8211; so sind die &#8220;Guten&#8221; die Vertriebenen, die durch Regierung und Reitermilizen aus ihrer angestammten Heimat getötet und in den Tschad vertrieben wurden. Ein UN-Einsatz, mit Beteiligung der Bundeswehr, hätte zunächst die Aufgabe, beide Seiten auseinander zu halten und damit die Zivilbevölkerung in ihrer Heimat zu schützen. Ihnen sollte eigentlich bekannt sein, dass hier weniger die auch auf Seiten der Dar Fur vorhandenen Milizen unter den Genozid-Progromen zu leiden haben, sondern eben gerade die Zivilbevölkerung. Dieser ist es nicht möglich, sich zu wehren und ihnen werden jegliche Entwicklungschancen genommen (auch, da sie im Tschad in Lagern leben müssen ohne eigene Versorgung).<br />
Erst der zweite Schritt ist die inhaltliche Klärung der Auseinandersetzungen. Im Südsudan hat man eine Lösung gefunden, nachdem die Welt einschließlich aller deutschen Regierung dem Morden über mehr als zwei Jahrzehnte zugeschaut haben. In Darfur sollte man es soweit eigentlich nicht kommen lassen.</p>
<p>Was Ihre Argumentation zur Bundeswehr anbelangt: Es gab zu Zeiten einmal das Sprichwort, die Bundeswehr sei dazu da, den Feind solange an der Grenze aufzuhalten, bis richtiges Militär kommt. Ihre Aussage auf abgeordnetenwatch.de erinnert mich sehr stark an eine solchen Sarkasmus. Dann sollten Sie jedoch auch die Konsequenz ziehen und die Auflösung eben jener fordern.<br />
Ihr Vergleich mit den AU-Soldaten hinkt im übrigen gewaltig. Die AU-Armeen sind bei weitem nicht auf dem technischen Stand wie die Nato-Armeen. Mich wundert daher, daß Sie als Mitglied des Verteidigungsausschußes zu einer Aussage kommen, daß die AU quasi in ihrem eigenen Hinterhof für Ordnung sorgen konnte. Natürlich muß die Bundeswehr nicht in aller Welt für Frieden sorgen und wäre damit auch kapazitätsmäßig vollkommen überfordert. Ihre Aussagen hingegen intendieren jedoch, dass afrikanische Soldaten quasi die Drecksarbeit machen und auch sich den Gefährdungen aussetzen können. Die Bundeswehr geht jedoch nur in Konflikte, wo sie möglichst nicht kämpfen muß.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: FDP-MdB Stinner: Keine Bösen in Darfur &#171; Freunde der offenen Gesellschaft</title>
		<link>http://www.stinner-bloggt.de/2008/10/bundeswehr-in-darfur-auf-keinen-fall/comment-page-1#comment-21</link>
		<dc:creator>FDP-MdB Stinner: Keine Bösen in Darfur &#171; Freunde der offenen Gesellschaft</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 16:50:09 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Doch nun wird&#8217;s haarig. Zur Frage des Einsatzes von Bundeswehr-Soldaten im Darfur-Konflikt schreibt Stinner: Aber ich bin der Meinung, die Bundeswehr ist dafür nicht die [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Doch nun wird&#8217;s haarig. Zur Frage des Einsatzes von Bundeswehr-Soldaten im Darfur-Konflikt schreibt Stinner: Aber ich bin der Meinung, die Bundeswehr ist dafür nicht die [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: FDP-MdB Stinner: Keine Bösen in Darfur &#171; FDP-Watch</title>
		<link>http://www.stinner-bloggt.de/2008/10/bundeswehr-in-darfur-auf-keinen-fall/comment-page-1#comment-20</link>
		<dc:creator>FDP-MdB Stinner: Keine Bösen in Darfur &#171; FDP-Watch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 16:48:12 +0000</pubDate>
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		<description>[...] bescheidenen Medium wert. Zur Frage des Einsatzes von Bundeswehr-Soldaten im Darfur-Konflikt schreibt Stinner: Aber ich bin der Meinung, die Bundeswehr ist dafür nicht die [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] bescheidenen Medium wert. Zur Frage des Einsatzes von Bundeswehr-Soldaten im Darfur-Konflikt schreibt Stinner: Aber ich bin der Meinung, die Bundeswehr ist dafür nicht die [...]</p>
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