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	<title>Kommentare zu: US-Wahlkampf und Erwartungen an Obama</title>
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	<description>Dr. Rainer Stinners Weblog zu Außen- und Sicherheitspolitik</description>
	<lastBuildDate>Tue, 06 Dec 2011 11:38:25 +0100</lastBuildDate>
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		<title>Von: Spielautomaten Tricks</title>
		<link>http://www.stinner-bloggt.de/2008/11/us-wahlkampf-und-erwartungen-an-obama/comment-page-1#comment-246</link>
		<dc:creator>Spielautomaten Tricks</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 11:38:25 +0000</pubDate>
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		<description>Hat jemand ne Idee wie umfassend das verallgemeinerbar ist?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hat jemand ne Idee wie umfassend das verallgemeinerbar ist?</p>
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		<title>Von: Lamie Nüllof</title>
		<link>http://www.stinner-bloggt.de/2008/11/us-wahlkampf-und-erwartungen-an-obama/comment-page-1#comment-242</link>
		<dc:creator>Lamie Nüllof</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 16:28:23 +0000</pubDate>
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		<description>Wirklich ein genialer Kommentar. Ich söllte www.stinner-bloggt.de mal mehr lesen ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wirklich ein genialer Kommentar. Ich söllte <a href="http://www.stinner-bloggt.de" rel="nofollow">http://www.stinner-bloggt.de</a> mal mehr lesen ;-)</p>
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		<title>Von: Rainer Stinner</title>
		<link>http://www.stinner-bloggt.de/2008/11/us-wahlkampf-und-erwartungen-an-obama/comment-page-1#comment-25</link>
		<dc:creator>Rainer Stinner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 13:59:51 +0000</pubDate>
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		<description>Noch zwei Eindrücke nach der Wahl, der eine positiv, der andere negativ:
- Positiv: der Stil, mit dem der Wahlkampf nach der Wahl beendet ist, der Verlierer fair gratuliert und beide auf ihre gemeinsame Verantwortung hinweisen. Denken Sie einmal im Vergleich an die Ausfälle vom Wahlverlierer Schröder nach der Bundestagswahl 2005. Hier könnten wir in unserer politischen Kultur noch viel von den USA lernen.
- Negativ: es ist völlig unverständlich, dass man in den USA nicht in der Lage ist, eine solche Wahl anständig zu organisieren. Schlangen von mehreren Stunden sind doch völlig unakzeptabel (und würde bei uns zu sehr geringen Wahlbeteiligungen führen). Und der ständige Ärger mit den Wahlmaschinen spricht auch gegen die Professionaliät der Amerikaner in dieser Hinsicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch zwei Eindrücke nach der Wahl, der eine positiv, der andere negativ:<br />
- Positiv: der Stil, mit dem der Wahlkampf nach der Wahl beendet ist, der Verlierer fair gratuliert und beide auf ihre gemeinsame Verantwortung hinweisen. Denken Sie einmal im Vergleich an die Ausfälle vom Wahlverlierer Schröder nach der Bundestagswahl 2005. Hier könnten wir in unserer politischen Kultur noch viel von den USA lernen.<br />
- Negativ: es ist völlig unverständlich, dass man in den USA nicht in der Lage ist, eine solche Wahl anständig zu organisieren. Schlangen von mehreren Stunden sind doch völlig unakzeptabel (und würde bei uns zu sehr geringen Wahlbeteiligungen führen). Und der ständige Ärger mit den Wahlmaschinen spricht auch gegen die Professionaliät der Amerikaner in dieser Hinsicht.</p>
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		<title>Von: M. Diewald</title>
		<link>http://www.stinner-bloggt.de/2008/11/us-wahlkampf-und-erwartungen-an-obama/comment-page-1#comment-24</link>
		<dc:creator>M. Diewald</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 14:10:57 +0000</pubDate>
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		<description>Es stimmt. Wir Deutschen bzw. Europäer sollten trotz Euphorie über den womöglichen Sieg von Obama den klaren Verstand nicht verlieren. 

An Amerikanischen Eigeninteressen wird Obama nicht &quot;vorbei handeln&quot; wollen/ können. Aber vielleicht sollte er dies auch nicht. Auch in unserem Interesse. 

Der unilaterale Politikstil der Bushregierung wird ein Ende haben. Dass diese Einteilung in &quot;Gute&quot; und &quot;Böse&quot; sowie die Weigerung mit Letzeren zu sprechen, keine Zukunft hat, ist glaube ich beiden Kandidaten klar. 

Von europäischem Multilaterismus weit entfernt, jedoch die Diplomatie stärker berücksichtigend, wird Obama auch Kontakt zu unliebsamen Gegnern der Vereingten Staaten halten bzw. aufbauen. 

Warum sagte ich &quot;in unserem Interesse&quot;. Nun. Angesichts der immer größer werdenden Bedrohungen für das internationale System, braucht die Welt eine Hegemonialmacht, die es versteht, schnell und effizient zu handeln, wo Tatendrang notwendig erscheint. Dass sie sich mit diesen Handlungen nciht immer Freunde schaffen werden, ist offensichtlich. 

Unsere internationalen Organisationen sind nun einmal noch nicht bereit, ihrer großen Verantwortung gerecht zu werden und dort schnell zu handeln, wo eine Krise auszubrechen droht. Hier werden Reformen notwendig sein. Eine neue Weltordnung kann erst die Überflüssigkeit einer Hegemonialmacht wahr machen.

Das waren kurze Kommentare zur Zukunft der Obamischen Politik.

Nun zur politischen Kultur der Deutschen. Es ist immer leicht, über die Arroganz der US-Amerikaner zu schimpfen. Sie gelten in der ganzen Welt als ignorant und egozentrisch. 

Aber was Herr Stinner sagt ist richtig. Die Wahlbeteiligung der Deutschen lässt auf eine genauso peinliche Situation nach außen schließen. Wir sind politikverdrossen und meckern dennoch über die Entscheidungen der Politiker &quot;da oben&quot;. Da muss sich was ändern. Die Politiker können/sollten maßgeblich zu einer neuen politischen Kultur beitragen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es stimmt. Wir Deutschen bzw. Europäer sollten trotz Euphorie über den womöglichen Sieg von Obama den klaren Verstand nicht verlieren. </p>
<p>An Amerikanischen Eigeninteressen wird Obama nicht &#8220;vorbei handeln&#8221; wollen/ können. Aber vielleicht sollte er dies auch nicht. Auch in unserem Interesse. </p>
<p>Der unilaterale Politikstil der Bushregierung wird ein Ende haben. Dass diese Einteilung in &#8220;Gute&#8221; und &#8220;Böse&#8221; sowie die Weigerung mit Letzeren zu sprechen, keine Zukunft hat, ist glaube ich beiden Kandidaten klar. </p>
<p>Von europäischem Multilaterismus weit entfernt, jedoch die Diplomatie stärker berücksichtigend, wird Obama auch Kontakt zu unliebsamen Gegnern der Vereingten Staaten halten bzw. aufbauen. </p>
<p>Warum sagte ich &#8220;in unserem Interesse&#8221;. Nun. Angesichts der immer größer werdenden Bedrohungen für das internationale System, braucht die Welt eine Hegemonialmacht, die es versteht, schnell und effizient zu handeln, wo Tatendrang notwendig erscheint. Dass sie sich mit diesen Handlungen nciht immer Freunde schaffen werden, ist offensichtlich. </p>
<p>Unsere internationalen Organisationen sind nun einmal noch nicht bereit, ihrer großen Verantwortung gerecht zu werden und dort schnell zu handeln, wo eine Krise auszubrechen droht. Hier werden Reformen notwendig sein. Eine neue Weltordnung kann erst die Überflüssigkeit einer Hegemonialmacht wahr machen.</p>
<p>Das waren kurze Kommentare zur Zukunft der Obamischen Politik.</p>
<p>Nun zur politischen Kultur der Deutschen. Es ist immer leicht, über die Arroganz der US-Amerikaner zu schimpfen. Sie gelten in der ganzen Welt als ignorant und egozentrisch. </p>
<p>Aber was Herr Stinner sagt ist richtig. Die Wahlbeteiligung der Deutschen lässt auf eine genauso peinliche Situation nach außen schließen. Wir sind politikverdrossen und meckern dennoch über die Entscheidungen der Politiker &#8220;da oben&#8221;. Da muss sich was ändern. Die Politiker können/sollten maßgeblich zu einer neuen politischen Kultur beitragen.</p>
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