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	<title>Kommentare zu: Sicherheitskonferenz, Nachtrag zu Tag 2 und Tag 3</title>
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	<link>http://www.stinner-bloggt.de/2010/02/sicherheitskonferenz-nachtrag-zu-tag-2-und-tag-3</link>
	<description>Dr. Rainer Stinners Weblog zu Außen- und Sicherheitspolitik</description>
	<lastBuildDate>Mon, 16 Aug 2010 09:04:03 +0200</lastBuildDate>
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		<title>Von: Rainer Stinner</title>
		<link>http://www.stinner-bloggt.de/2010/02/sicherheitskonferenz-nachtrag-zu-tag-2-und-tag-3/comment-page-1#comment-197</link>
		<dc:creator>Rainer Stinner</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 17:11:31 +0000</pubDate>
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		<description>naja, ich sehe ja manche Probleme, die Sie beide ansprechen, durchaus auch. Aber so ein Rundschlag ist dann ja nun doch übertrieben. Weder viele Gespräche mit Afghanen aller Schattierungen noch viele Diskussionen mit unseren NATO-Partnern  - ich komme gerade eben von einer NATO-Parlamentarierversammlung aus Brüssel wieder - bestätigen Ihr Bild der Situation. Wenn Sie vergleichen, was sich zwischen 2004 und 2010 in den verschiedenen Teilen Afghanistans verändert hat (z.B. Sicherheit, Bildung, Infrastruktur, Drogenanbau, etc.), so sehen Sie, dass der Norden dabei eher relativ gut abschneidet. 
Ich sehe tatsächlich London als einen Wendepunkt an. Jamie Shea, langjähriger und sehr fähiger NATO-Mitarbeiter, hat es gestern in Brüssel so ausgedrückt: &quot;Es ist immer besser, man hat zuerst ein Ziel und eine Strategie und schickt dann erst Truppen als umgekehrt.&quot; Und das ist genau ein Problem der letzten 8 Jahre.

Die populistisch motivierte krampfhafte Trennung zwischen &quot;bösen&quot; Kampftruppen und &quot;guten&quot; Ausbildern ist natürlich Blödsinn. Arnold und Co. sollten das eigentlich wissen. Die Ausbildung der ANA im Norden muss natürlich von Infanterie-kompetenten Soldaten gemacht werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>naja, ich sehe ja manche Probleme, die Sie beide ansprechen, durchaus auch. Aber so ein Rundschlag ist dann ja nun doch übertrieben. Weder viele Gespräche mit Afghanen aller Schattierungen noch viele Diskussionen mit unseren NATO-Partnern  &#8211; ich komme gerade eben von einer NATO-Parlamentarierversammlung aus Brüssel wieder &#8211; bestätigen Ihr Bild der Situation. Wenn Sie vergleichen, was sich zwischen 2004 und 2010 in den verschiedenen Teilen Afghanistans verändert hat (z.B. Sicherheit, Bildung, Infrastruktur, Drogenanbau, etc.), so sehen Sie, dass der Norden dabei eher relativ gut abschneidet.<br />
Ich sehe tatsächlich London als einen Wendepunkt an. Jamie Shea, langjähriger und sehr fähiger NATO-Mitarbeiter, hat es gestern in Brüssel so ausgedrückt: &#8220;Es ist immer besser, man hat zuerst ein Ziel und eine Strategie und schickt dann erst Truppen als umgekehrt.&#8221; Und das ist genau ein Problem der letzten 8 Jahre.</p>
<p>Die populistisch motivierte krampfhafte Trennung zwischen &#8220;bösen&#8221; Kampftruppen und &#8220;guten&#8221; Ausbildern ist natürlich Blödsinn. Arnold und Co. sollten das eigentlich wissen. Die Ausbildung der ANA im Norden muss natürlich von Infanterie-kompetenten Soldaten gemacht werden.</p>
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	<item>
		<title>Von: Eric</title>
		<link>http://www.stinner-bloggt.de/2010/02/sicherheitskonferenz-nachtrag-zu-tag-2-und-tag-3/comment-page-1#comment-196</link>
		<dc:creator>Eric</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 21:43:23 +0000</pubDate>
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		<description>@Oliver

Wie wird das dort weiter ablaufen? Werden wir unsere Lager gar nicht mehr verlassen? Werden wir mit den Kameraden der US-Armee gemeinsam operieren?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Oliver</p>
<p>Wie wird das dort weiter ablaufen? Werden wir unsere Lager gar nicht mehr verlassen? Werden wir mit den Kameraden der US-Armee gemeinsam operieren?</p>
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		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://www.stinner-bloggt.de/2010/02/sicherheitskonferenz-nachtrag-zu-tag-2-und-tag-3/comment-page-1#comment-195</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 17:57:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.stinner-bloggt.de/?p=340#comment-195</guid>
		<description>@Eric

Die Sache ist für Deutschland gelaufen. Es steht einfach zu viel auf dem Spiel, als dass man im Norden weiterhin auf die Deutschen vertrauen kann. Die afghanische Bevölkerung kann sich nicht auf die Hilfe deutscher Soldaten verlassen, die nur eingeschränkt handeln dürfen. Deswegen ist es besser, die Gewinnung der Hearts &amp; Minds jenen zu überlassen, die auch tatsächlich für die Sicherheit der Afghanen garantieren können.

Wäre die deutsche Politik konsequent, würde sie sich von den USA schriftlich bestätigen lassen, doch bitte nur &quot;Ausbilder&quot; in den Norden Afghanistans zu entsenden. &quot;Kampftruppen&quot; sind im deutschen Verantwortungsbereich nicht erwünscht. 

Im Grunde genommen geht es jetzt nur noch darum, wie man ohne Gesichtsverlust aus dieser Blamage am Hindukusch entfliehen kann. Still und heimlich wird sich jeder Politiker in Berlin wünschen, dass die USA und andere Verbündete im Norden weitere Kräfte entsenden und den Job erledigen, dem die BRD aus Mangel an politischer Vorgaben nicht gewachsen ist.

Deutschland hat sich augenscheinlich mit weltfremden Vorgaben und Gesetzen handlungsunfähig aus dem internationalen Verantwortungsbereich katapultiert und hält auch weiterhin moralisierend an Vorgaben fest, die am Hindukusch nicht wirken und durchsetzbar sind. 

Jeder weiß es. Aber es kann eben nicht sein, was nicht sein darf.

Unter diesen Umständen darf bezweifelt werden, dass anhand dieser &quot;enormen Anstrengungen&quot; das gewünschte Ziel auch nur annähernd termingerecht eingehalten werden kann. 

Der &quot;Abzug in Verantwortung beginnt im Juli 2011&quot;. Die Afghanen können einem leid tun, die sich all die Jahre gegen die Taliban gestellt haben und die ISAF/OEF unterstützt haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Eric</p>
<p>Die Sache ist für Deutschland gelaufen. Es steht einfach zu viel auf dem Spiel, als dass man im Norden weiterhin auf die Deutschen vertrauen kann. Die afghanische Bevölkerung kann sich nicht auf die Hilfe deutscher Soldaten verlassen, die nur eingeschränkt handeln dürfen. Deswegen ist es besser, die Gewinnung der Hearts &amp; Minds jenen zu überlassen, die auch tatsächlich für die Sicherheit der Afghanen garantieren können.</p>
<p>Wäre die deutsche Politik konsequent, würde sie sich von den USA schriftlich bestätigen lassen, doch bitte nur &#8220;Ausbilder&#8221; in den Norden Afghanistans zu entsenden. &#8220;Kampftruppen&#8221; sind im deutschen Verantwortungsbereich nicht erwünscht. </p>
<p>Im Grunde genommen geht es jetzt nur noch darum, wie man ohne Gesichtsverlust aus dieser Blamage am Hindukusch entfliehen kann. Still und heimlich wird sich jeder Politiker in Berlin wünschen, dass die USA und andere Verbündete im Norden weitere Kräfte entsenden und den Job erledigen, dem die BRD aus Mangel an politischer Vorgaben nicht gewachsen ist.</p>
<p>Deutschland hat sich augenscheinlich mit weltfremden Vorgaben und Gesetzen handlungsunfähig aus dem internationalen Verantwortungsbereich katapultiert und hält auch weiterhin moralisierend an Vorgaben fest, die am Hindukusch nicht wirken und durchsetzbar sind. </p>
<p>Jeder weiß es. Aber es kann eben nicht sein, was nicht sein darf.</p>
<p>Unter diesen Umständen darf bezweifelt werden, dass anhand dieser &#8220;enormen Anstrengungen&#8221; das gewünschte Ziel auch nur annähernd termingerecht eingehalten werden kann. </p>
<p>Der &#8220;Abzug in Verantwortung beginnt im Juli 2011&#8243;. Die Afghanen können einem leid tun, die sich all die Jahre gegen die Taliban gestellt haben und die ISAF/OEF unterstützt haben.</p>
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	<item>
		<title>Von: Eric</title>
		<link>http://www.stinner-bloggt.de/2010/02/sicherheitskonferenz-nachtrag-zu-tag-2-und-tag-3/comment-page-1#comment-194</link>
		<dc:creator>Eric</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 13:23:00 +0000</pubDate>
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		<description>@Oliver

Es ist - wie Sie sagen - zur Gänze ärgerlich, beschämend, blamabel. Man muss Deutschland immer erst an der Hand nehmen... , immer muss der &quot;große Bruder&quot; (USA) den Karren aus dem Dreck ziehen. Wo wären wir denn ohne die Amerikaner? Das frage ich zu Vergangenheit und Gegenwart! 

Die Amerikaner waren solidarisch uns gegenüber. Wir (Schröder) hatten Ihnen nach dem 11.9. &quot;uneingeschränkte Solidarität&quot; versprochen. Schaue man sich an, was nun daraus geworden ist. Wie Sie richtig sagen, Gott sei Dank (!) schreiten die Amerikaner nun im Norden ein. Es wird gehandelt, während die Politiker bei uns über Abzugsperspektiven und zivilem Aufbau reden. 

Der Witz ist, dass erst neulich eine Hilfsorganisation in Kunduz ihr Feld geräumt hat, weil die Sicherheitslage katastrophal war. Soviel zum Thema &quot;ziviler Ansatz&quot;. Wie soll das denn funktionieren, ohne für Sicherheit zu sorgen? 

Und dann kommt ein Herr Arnold von der SPD und besitzt die Frechheit zu sagen: &quot;Ich glaube, wir müssen nicht klagen, wenn die Amerikaner im Norden mehr tun...&quot; 

Und ausbaden dürfen das unsere Kameraden. Mein Gott, liebe Politiker, entweder Ihr wandelt die Bundeswehr in einen Schützenverein mit Heimschutzcharakter um oder arbeitet endlich zügig daraufhin, dass wir eine schlagkräftige Truppe (Armee im Einsatz) haben!!! 

Kameradschaftliche Grüße an Sie, Oliver

Eric</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Oliver</p>
<p>Es ist &#8211; wie Sie sagen &#8211; zur Gänze ärgerlich, beschämend, blamabel. Man muss Deutschland immer erst an der Hand nehmen&#8230; , immer muss der &#8220;große Bruder&#8221; (USA) den Karren aus dem Dreck ziehen. Wo wären wir denn ohne die Amerikaner? Das frage ich zu Vergangenheit und Gegenwart! </p>
<p>Die Amerikaner waren solidarisch uns gegenüber. Wir (Schröder) hatten Ihnen nach dem 11.9. &#8220;uneingeschränkte Solidarität&#8221; versprochen. Schaue man sich an, was nun daraus geworden ist. Wie Sie richtig sagen, Gott sei Dank (!) schreiten die Amerikaner nun im Norden ein. Es wird gehandelt, während die Politiker bei uns über Abzugsperspektiven und zivilem Aufbau reden. </p>
<p>Der Witz ist, dass erst neulich eine Hilfsorganisation in Kunduz ihr Feld geräumt hat, weil die Sicherheitslage katastrophal war. Soviel zum Thema &#8220;ziviler Ansatz&#8221;. Wie soll das denn funktionieren, ohne für Sicherheit zu sorgen? </p>
<p>Und dann kommt ein Herr Arnold von der SPD und besitzt die Frechheit zu sagen: &#8220;Ich glaube, wir müssen nicht klagen, wenn die Amerikaner im Norden mehr tun&#8230;&#8221; </p>
<p>Und ausbaden dürfen das unsere Kameraden. Mein Gott, liebe Politiker, entweder Ihr wandelt die Bundeswehr in einen Schützenverein mit Heimschutzcharakter um oder arbeitet endlich zügig daraufhin, dass wir eine schlagkräftige Truppe (Armee im Einsatz) haben!!! </p>
<p>Kameradschaftliche Grüße an Sie, Oliver</p>
<p>Eric</p>
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	<item>
		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://www.stinner-bloggt.de/2010/02/sicherheitskonferenz-nachtrag-zu-tag-2-und-tag-3/comment-page-1#comment-193</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 23:36:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.stinner-bloggt.de/?p=340#comment-193</guid>
		<description>@Eric

Es ist einfach ärgerlich und beschämend. Dieser politische Kindergarten ist ein Armutszeugnis erster Klasse. Von SPD und den Grünen will ich gar nicht erst anfangen, die Diskussionen der letzten Wochen aus dieser Ecke ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden Soldaten. Völlig Realitätsfern, gespickt mit wahnwitzigen Argumenten und dümmlichsten Vergleichen, nur darauf ausgelegt das eigene Klientel zumindest zu halten und vielleicht noch als verlogener &quot;Friedensengel&quot; zusätzlich im Beliebtheitsgrad nach oben zu donnern. CDU/FDP haben gut angefangen, sind aber leider nach links abgebogen und führen diese verlogene Rhetorik fort. Das hat mich unendlich enttäuscht.

Die Forderung der SPD nach mehr Ausbilder, aber bitte doch keine Kampftruppen, wäre eine gute Gelegenheit gewesen diese Sozialdemokratische Luftblase mit sachlichen Argumenten 
zerplatzen zu lassen. Aber da kam ja nichts. Wer soll denn bitte die ANA ausbilden und mit ihnen in den Einsatz gehen? Sanitäter oder Fernmelder? Wer soll die eroberten und von Taliban &quot;gesäuberten&quot; Gebiete halten bis die ANA eintrifft? Logistiker und Pioniere? Und wer um alles in der Welt setzt eine Höchstgrenze des Mandats auf die schräge Zahl &quot;5350&quot;? Kleinkariert, bürokratisch, feige und ineffizient. Anders kann man das nicht mehr nennen. 

Gott sei Dank (!) schreiten nun die Amerikaner im Norden ein. Die quatschen nicht lange, wenn es brennt. Die mobilisieren zackig ihre Soldaten und verlegen diese ins Einsatzgebiet - dort wo sie gebraucht werden! Keine caveats, keine Ausreden.

Wir dürfen alle auf den Moment gespannt sein, wenn die Deutschen &quot;ihre&quot; Strategie von ziviler Aufbauhilfe und der Ausbildung von afghanischen Kräften feiern werden. Dass das natürlich nur möglich gewesen ist, weil die Amerikaner uns den Rücken (mit dem Leben ihrer Soldaten) freigehalten haben, wird natürlich nicht erwähnt. Denn Krieg und Kampftruppen passen nicht zu Deutschland und Alice im Wunderland.

Gute Nacht, Deutschland.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Eric</p>
<p>Es ist einfach ärgerlich und beschämend. Dieser politische Kindergarten ist ein Armutszeugnis erster Klasse. Von SPD und den Grünen will ich gar nicht erst anfangen, die Diskussionen der letzten Wochen aus dieser Ecke ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden Soldaten. Völlig Realitätsfern, gespickt mit wahnwitzigen Argumenten und dümmlichsten Vergleichen, nur darauf ausgelegt das eigene Klientel zumindest zu halten und vielleicht noch als verlogener &#8220;Friedensengel&#8221; zusätzlich im Beliebtheitsgrad nach oben zu donnern. CDU/FDP haben gut angefangen, sind aber leider nach links abgebogen und führen diese verlogene Rhetorik fort. Das hat mich unendlich enttäuscht.</p>
<p>Die Forderung der SPD nach mehr Ausbilder, aber bitte doch keine Kampftruppen, wäre eine gute Gelegenheit gewesen diese Sozialdemokratische Luftblase mit sachlichen Argumenten<br />
zerplatzen zu lassen. Aber da kam ja nichts. Wer soll denn bitte die ANA ausbilden und mit ihnen in den Einsatz gehen? Sanitäter oder Fernmelder? Wer soll die eroberten und von Taliban &#8220;gesäuberten&#8221; Gebiete halten bis die ANA eintrifft? Logistiker und Pioniere? Und wer um alles in der Welt setzt eine Höchstgrenze des Mandats auf die schräge Zahl &#8220;5350&#8243;? Kleinkariert, bürokratisch, feige und ineffizient. Anders kann man das nicht mehr nennen. </p>
<p>Gott sei Dank (!) schreiten nun die Amerikaner im Norden ein. Die quatschen nicht lange, wenn es brennt. Die mobilisieren zackig ihre Soldaten und verlegen diese ins Einsatzgebiet &#8211; dort wo sie gebraucht werden! Keine caveats, keine Ausreden.</p>
<p>Wir dürfen alle auf den Moment gespannt sein, wenn die Deutschen &#8220;ihre&#8221; Strategie von ziviler Aufbauhilfe und der Ausbildung von afghanischen Kräften feiern werden. Dass das natürlich nur möglich gewesen ist, weil die Amerikaner uns den Rücken (mit dem Leben ihrer Soldaten) freigehalten haben, wird natürlich nicht erwähnt. Denn Krieg und Kampftruppen passen nicht zu Deutschland und Alice im Wunderland.</p>
<p>Gute Nacht, Deutschland.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Eric</title>
		<link>http://www.stinner-bloggt.de/2010/02/sicherheitskonferenz-nachtrag-zu-tag-2-und-tag-3/comment-page-1#comment-192</link>
		<dc:creator>Eric</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 15:50:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.stinner-bloggt.de/?p=340#comment-192</guid>
		<description>@Oliver

Ich kann Ihnen zu diesem Beitrag nur beipflichten. Besser formulieren geht nicht. 

@Herrn MdB Rainer Stinner

Sehen Sie nicht auch, dass dies eine Blamage für Deutschland ist?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Oliver</p>
<p>Ich kann Ihnen zu diesem Beitrag nur beipflichten. Besser formulieren geht nicht. </p>
<p>@Herrn MdB Rainer Stinner</p>
<p>Sehen Sie nicht auch, dass dies eine Blamage für Deutschland ist?</p>
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		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://www.stinner-bloggt.de/2010/02/sicherheitskonferenz-nachtrag-zu-tag-2-und-tag-3/comment-page-1#comment-191</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 11:41:05 +0000</pubDate>
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		<description>Jetzt mal ehrlich. Eine Danksagung an Deutschland? Herr Stinner, ich bitte Sie. Deutschland hat den Norden Afghanistans in den Sand gesetzt, will das Wort &quot;Kampftruppen&quot; nicht in den Mund nehmen und philosophiert stattdessen über &quot;Ausbilder&quot; und belügt sich heute noch selbst mit Worthülsen, die so lächerlich sind, dass man nur noch den Kopf schütteln kann. Eine einzige Schande, wie Deutschland die Drecksarbeit anderen zumuten lässt und parallel dem deutschen Volk etwas von ziviler Aufbauhilfe und Ausbildung der ANA/ANP erzählt, zusätzlich die Notwendigkeit von Kampftruppen als zweitrangig herunterspielt, wohl wissend, dass die USA diesen Part nun in Kunduz und Umgebung übernehmen. Wir belügen uns selbst und können anscheinend damit gut leben. Nein, Nein. Das ist nicht anständig und der Ruf nach burden-sharing wird in Deutschland nur einseitig wahrgenommen - die anderen sollen es richten.

Eine Danksagung an Deutschland? Dafür? Nun wollen wir mal nicht überheblich werden. Leider werden dieses politische Desaster unsere Soldaten ausbaden müssen, die es eh schon schwer genug in Afghanistan haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt mal ehrlich. Eine Danksagung an Deutschland? Herr Stinner, ich bitte Sie. Deutschland hat den Norden Afghanistans in den Sand gesetzt, will das Wort &#8220;Kampftruppen&#8221; nicht in den Mund nehmen und philosophiert stattdessen über &#8220;Ausbilder&#8221; und belügt sich heute noch selbst mit Worthülsen, die so lächerlich sind, dass man nur noch den Kopf schütteln kann. Eine einzige Schande, wie Deutschland die Drecksarbeit anderen zumuten lässt und parallel dem deutschen Volk etwas von ziviler Aufbauhilfe und Ausbildung der ANA/ANP erzählt, zusätzlich die Notwendigkeit von Kampftruppen als zweitrangig herunterspielt, wohl wissend, dass die USA diesen Part nun in Kunduz und Umgebung übernehmen. Wir belügen uns selbst und können anscheinend damit gut leben. Nein, Nein. Das ist nicht anständig und der Ruf nach burden-sharing wird in Deutschland nur einseitig wahrgenommen &#8211; die anderen sollen es richten.</p>
<p>Eine Danksagung an Deutschland? Dafür? Nun wollen wir mal nicht überheblich werden. Leider werden dieses politische Desaster unsere Soldaten ausbaden müssen, die es eh schon schwer genug in Afghanistan haben.</p>
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